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Buddhist Epistemology as Apologetics: Studies on the History, Self-Understanding and Dogmatic Foundations of Late Indian Buddhist Philosophy Vincent Eltschinger

Buddhist Epistemology as Apologetics: Studies on the History, Self-Understanding and Dogmatic Foundations of Late Indian Buddhist Philosophy

Vincent Eltschinger

Published March 3rd 2014
ISBN : 9783700175834
Paperback
436 pages
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 About the Book 

Dieses Buch beschaftigt sich zunachst mit den historischen und dogmatischen Grundlagen der Religionsphilosophie Dharmakirtis. Es zielt auf den sozialgeschichtlichen Kontext brahmanischer Feindseligkeit gegenuber nicht- oder antivedischen KonfessionenMoreDieses Buch beschaftigt sich zunachst mit den historischen und dogmatischen Grundlagen der Religionsphilosophie Dharmakirtis. Es zielt auf den sozialgeschichtlichen Kontext brahmanischer Feindseligkeit gegenuber nicht- oder antivedischen Konfessionen (Kapitel 1), neue Muster buddhistischer Selbstdarstellung (Kapitel 2), neu erfundene Modelle theoretischer und apologetischer Rationalitat (Kapitel 3) und die dogmatische Infrastruktur hinter der buddhistischen Epistemologie (Kapitel 4) ab. Die These lautet, dass buddhistischer Tantrismus und buddhistische Logik - zwei mehr oder weniger zeitgenossische Phanomene, die als die grossten literarischen Ergebnisse der fruhmittelalterlichen Periode bezeichnet werden konnen - gemeinsame Merkmale aufweisen, die hinsichtlich polemischer Ziele und des Sichverstehens von Interesse sind. Seit dem Ende des funften Jahrhunderts verloren intrabuddhistische Polemiken an Relevanz (zumindest in ihrer bis dahin herrschenden Form) und ruckten zum Teil in den Hintergrund zugunsten inter- oder transkonfessioneller Debatten. Die Abkehr von Abhidharma und der Fokus auf neue, uberwiegend nicht-buddhistische Ziele fuhrte zu einem Verzicht auf scholastische, konfessionsspezifische Terminologien und Methoden sowie zu der Entwicklung neuer Modelle fur theoretische und apologetische Rationalitat: erstens, die Erstellung eines klaren Konzepts der Vernunft im Gegensatz zur autoritativen Schrift- zweitens, der allmahliche Aufbau eines Konzepts fur praktische Rationalitat im Dienste der apologetischen Absicht, ebenjene Moglichkeit oder Rationalitat des buddhistischen Weges zu verteidigen. Letztlich wird gepruft, inwiefern buddhistische Epistemologie uberhaupt als buddhistisch bezeichnet werden kann, zieht man ihre tiefere dogmatische Struktur in Betracht. Die Grundlagen buddhistischer Epistemologie - u. a. die apoha-Theorie und die pramana-Lehre - werden als Rationalisierung und apologetisch aktualisierte Version buddhistischer Dogmen interpretiert, die sich auf die Struktur hochster und herkommlicher Realitaten, auf die kognitiven Grundlagen von Fehler und Fehlerausschluss und auf cintamayi prajna (Einsicht durch Reflexion) als erlosendes Mittel uberwiegend inferentieller/induktiver Ordnung beziehe.